Am Ende einer Schienentherapie stellt sich häufig die Frage: Was nun?
Sofern sich unter der Behandlung mit Aufbißschienen die Beschwerden gebessert haben und keine weiteren Probleme aufgetreten sind, sollte sicherstellt werden, daß es zu keinem Rückfall kommt. Auch stellt sich die Frage, ob die Fehlbißlage oder Fehlstellung der Kiefergelenke, die wesentlich zur Entstehung der Erkrankung beigetragen hat, nicht dauerhaft ausgeglichen werden sollte.
In Abhängigkeit vom Zustand der Zähne bieten sich drei grundlegende Vorgehensweisen, die Form und Stellung der Zähne an die funktionellen Erfordernisse des gesamten Kauorgans anzupassen:
- Häufig stellt eine kieferorthopädische Behandlung die
schonendste Lösung dar.
- Bei bestehenden Zahndefekten bietet es sich an, deren Behandlung
mit dem Ausgleich der Fehlstellung zu kombinieren.
- Komplexe Fehlstellungen werden nach der Schienentherapie mit
Langzeitprovisorien und nach etwa einem halben Jahr definitiv versorgt.
Initialbehandlung
